Von der persönlichen Betroffenheit zur führenden Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum
Stand: März 2026 - Pressematerial zur freien redaktionellen Verwendung
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Betreute Klienten | Über 400 Männer seit 2018 |
| Programmdauer | 125 Tage, mit Verlängerungsmöglichkeit |
| Format | 100 % digital - ortsunabhängig, diskret |
| Preissegment | Niedrig vierstelliger Bereich |
| Wartezeit | Keine - Sofortstart möglich |
| Medienauftritte | 3Sat, SAT.1, ZDF, Pronova BKK |
| Zielgruppe | Männer mit Sex- und Pornosucht (DACH-Raum) |
Erik Pfeiffer beginnt seinen persönlichen Weg - Auseinandersetzung mit der eigenen Betroffenheit und jahrelange Selbstarbeit: geprägt von vielen Fehlversuchen, Rückschlägen und Momenten, in denen es einfacher schien, das Problem hinzunehmen, als weiter nach einer Lösung zu suchen. Genau diese Hartnäckigkeit wird zur Grundlage für das spätere Programm.
Beginn der Arbeit mit betroffenen Männern. Erik Pfeiffer startet die systematische Begleitung - zunächst im kleinen Rahmen, basierend auf den eigenen Erfahrungen und einem wachsenden Verständnis der neurobiologischen Mechanismen.
Florian Günther findet nach jahrelanger Odyssee den Weg zu FreiVonX. Zuvor hatte er alles versucht, was das Hilfesystem zu bieten hat - Anonyme Sexaholiker, Klinikaufenthalt, klassische Therapie - ohne dauerhaften Erfolg. Erst mit einem Vorläufer des heutigen FreiVonX™-Programms gelingt ihm der Durchbruch. Die Erfahrung, am eigenen Leib zu wissen, was funktioniert und was nicht, wird zum Fundament seiner späteren Arbeit.
Florian stößt zum Team. Erste größere Medienresonanz: 3Sat berichtet in einer Dokumentation über Erektionsstörungen und Anorgasmie durch Pornosucht.
SAT.1 - Britt: Der Talk. Auftritt in der Talkshow bringt das Thema Sex- und Pornosucht einem breiten TV-Publikum näher und erhöht die Sichtbarkeit deutlich.
Rebranding zu FreiVonX. Professionalisierung der Marke und der internen Strukturen. ZDF Unbubble berichtet über die Arbeit von FreiVonX.
Meilenstein: 400+ betreute Klienten. Kooperation mit der Pronova BKK (gesetzliche Krankenkasse). Zusammenarbeit mit dem Influencer Marvin Wildhage, die das Thema einer jüngeren Zielgruppe zugänglich macht.
FreiVonX 2.0 Launch. Überarbeitetes Programm mit erweiterter Methodik, gestärktem wissenschaftlichem Beirat und neuer digitaler Infrastruktur.
Gründer - methodische Leitung
Erik Pfeiffers Expertise fußt nicht nur auf akademischem Wissen, sondern auf tiefgreifender persönlicher Erfahrung: Zwischen 2012 und 2017 litt er selbst unter einer schweren Pornosucht, die er trotz unzähliger Versuche zunächst nicht bewältigen konnte. Erst durch die Abkehr von reiner Symptombekämpfung hin zur Ursachenforschung gelang ihm der Durchbruch. Noch während seines Studiums der Sportwissenschaften begann er, seine Erkenntnisse zu systematisieren und anderen Männern bei ihrer Rehabilitation zu helfen. Heute gilt er als einer der gefragtesten Experten für Erotiksucht im DACH-Raum. Er verantwortet die methodische Ausrichtung der FreiVonX™-Programme und begleitet Klienten durch die entscheidenden mentalen Prozesse, um Scham abzulegen und die eigene Identität neu zu definieren.
Mitgründer - fachliche Leitung und Presse
Florian Günther ist das Gesicht von FreiVonX nach außen. Er hat in den vergangenen Jahren Tausende Erstgespräche mit betroffenen Männern geführt und ist in der Regel der erste Kontaktpunkt für Hilfesuchende. Als jemand, der selbst den kompletten Leidensweg durchlaufen hat - von gescheiterten Therapieversuchen über Selbsthilfegruppen bis hin zum Klinikaufenthalt - bringt er eine Glaubwürdigkeit mit, die Betroffene sofort spüren. Neben der Erstberatung verantwortet er die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und stellt sicher, dass das Thema Sex- und Pornosucht in den Medien sachlich und entstigmatisiert behandelt wird. Sein fachlicher Hintergrund gewährleistet dabei, dass die FreiVonX™-Methodik aktuellen therapeutischen Standards entspricht.
Neben den Gründern gehören zum Kernteam Sabine Weber (Begleitung für Partner und Angehörige - selbst ehemalige Angehörige) sowie Keke Schmidt (IT-Systeme, Datenschutz und Assistenz). Alle Berater haben selbst Berührungspunkte mit dem Thema und durchlaufen eine interne Ausbildung unter Supervision des wissenschaftlichen Beirats.
Die Methodik wird laufend durch einen psychotherapeutischen und medizinisch-wissenschaftlichen Beirat geprüft und weiterentwickelt - darunter der Psychotherapeut Stefan Passvogel sowie der Mediziner Dr. Dzanan Joldic (MedUni Wien). Der Beirat stellt sicher, dass die FreiVonX™-Methodik den aktuellen Stand der Forschung zu Compulsive Sexual Behaviour Disorder (CSBD) widerspiegelt.
Das FreiVonX™-Programm ist ein 125-tägiges, vollständig digitales Begleitprogramm. Es basiert auf drei Säulen: (1) Neurobiologische Aufklärung - Verständnis der Suchtmechanik als Grundlage für Veränderung, (2) Persönliche 1:1-Betreuung durch Berater, die den Weg selbst gegangen sind, und (3) strukturierte Alltagsbegleitung mit Fokus auf Trigger-Management, Gewohnheitsänderung und den Aufbau einer gesunden Sexualität. Für Klienten, die das Ziel innerhalb der 125 Tage nicht vollständig erreichen, bietet FreiVonX kostengünstige Verlängerungsmöglichkeiten.