Rechtliche Angaben

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Hier finden Sie die Vertragsbedingungen für die Angebote und Dienste von FreivonX und der X-Freiheit LLC.

1. Allgemeines

(1) Die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) enthalten die zwischen uns, der X-Freiheit LLC, 3833 Powerline Rd Suite 201, 33309 Fort Lauderdale, Vereinigte Staaten (im Folgenden „Verkäufer“ oder „wir“) und einem Verbraucher oder Unternehmer (im Folgenden „Kunden“) ausschließlich geltenden Bedingungen für den Kauf der angebotenen Waren, digitalen Produkte sowie Coaching-, Mentoring- und Beratungsleistungen, soweit diese nicht durch schriftliche Vereinbarungen zwischen den Parteien abgeändert werden.

Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

(2) Änderungen dieser Geschäftsbedingungen werden dem Kunden schriftlich, per Telefax oder per E-Mail mitgeteilt. Widerspricht der Kunde dieser Änderung nicht innerhalb von vier Wochen nach Zugang der Mitteilung, gelten die Änderungen durch den Kunden als anerkannt.

2. Art der Angebote

(1) Der Kunde erwirbt mit dem FreivonX Programm Zugang zu individuellen Coaching-, Mentoring- und Beratungsleistungen zur persönlichen Begleitung.

Diese Leistungen stellen ausdrücklich keinen Fernlehrgang im Sinne des Fernunterrichtsschutzgesetzes (FernUSG) dar. Es findet keine Lernerfolgskontrolle, keine Überwachung des Lernfortschritts und keine staatliche Abschlussprüfung statt.

(2) Eigenverantwortung: Ein bestimmter Erfolg (z. B. Heilung, Beziehungsstatus, vollständige Abstinenz) wird nicht geschuldet. Die Umsetzung der im Coaching besprochenen Impulse liegt allein in der Eigenverantwortung des Kunden. Er ist frei darin, die Intensität, Umfang und Geschwindigkeit seines Lernfortschrittes und der Umsetzung der Inhalte selbst zu wählen. Es wird ausdrücklich klargestellt, dass eine individuelle Überwachung des Lernerfolgs durch den Anbieter nicht Vertragsbestandteil ist und nicht geschuldet wird. Der Kunde hat keinen vertraglichen Anspruch auf die Beantwortung inhaltlicher Fragen, auf Feedback zu seinen Ergebnissen oder auf eine sonstige individuelle Betreuung, die einer Lernerfolgskontrolle im Sinne des Fernunterrichtsschutzgesetzes (FernUSG) gleichkäme.

(3) Sofern dem Kunden Zugang zu einem Mitgliederbereich, Videos, Workbooks oder einer App gewährt wird, dienen diese Inhalte ausschließlich der Vor- oder Nachbereitung der Coaching-Sessions. Sie sind Begleitmaterial und stellen keine eigenständige Hauptleistung dar. Einen Anspruch auf eine bestimmte didaktische Struktur oder lebenslangen Zugriff gibt es nicht, sofern nicht anders vereinbart.

(4) Das Programm dient der Persönlichkeitsentwicklung. Es ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Bei akuten psychischen Erkrankungen wird dringend empfohlen, ärztlichen Rat einzuholen. Das Programm schließt nicht mit einer Prüfung oder einem bewerteten Abschluss ab. Dementsprechend wird nach Abschluss des Programms kein Zertifikat, keine Teilnahmebescheinigung oder ein sonstiger qualifizierender Nachweis ausgestellt.

(5) Soweit Live-Coaching oder individuelle Beratung geschuldet ist, handelt es sich nicht um auf elektronischem Weg erbrachte Dienstleistungen im rechtlichen Sinne, da die menschliche Beteiligung des Anbieters im Vordergrund steht. 

3. Vertragsschluss

(1) Die Präsentation der angebotenen Waren und Dienstleistungen stellt kein bindendes Angebot des Verkäufers dar. Erst die Bestellung einer Ware oder Dienstleistung durch den Kunden stellt ein bindendes Angebot nach § 145 BGB dar. Im Falle der Annahme des Kaufangebots durch den Verkäufer versendet dieser an den Kunden eine Auftragsbestätigung per E-Mail.

(2) Nach der Abgabe des Angebots und erfolgreichem Abschluss der Bestellung, erhält der Kunde eine Kaufbestätigung per E-Mail mit den relevanten Daten. Der Kunde stellt sicher, dass die von ihm eingegebene E-Mail-Adresse korrekt ist.

(3) Während des Bestellprozesses hat der Kunde die Möglichkeit, die getätigten Eingaben zu korrigieren. Vor Abschluss des Bestellprozesses erhält der Kunde eine Zusammenfassung aller Bestelldetails und erhält die Gelegenheit, seine Angaben zu überprüfen.

(4) Der Vertragsschluss erfolgt in deutscher Sprache.

(5) Eine Kontaktaufnahme des Kunden durch den Verkäufer erfolgt per E-Mail.

(6) Bei digitalen Gütern räumt der Verkäufer dem Kunden ein nicht ausschließliches, örtlich und zeitlich unbeschränktes Recht ein, die überlassenen digitalen Inhalte zu privaten sowie zu geschäftlichen Zwecken zu nutzen. Eine Weitergabe der Inhalte an Dritte, sowie eine Vervielfältigung für Dritte ist nicht gestattet, sofern keine Erlaubnis seitens des Verkäufers erteilt wurde.

(7) Der Vertragsschluss kann auch über Zahlungsdienstleister (z. B. Ablefy) erfolgen. In diesem Fall gelten für die Zahlungsabwicklung ergänzend die Bedingungen des Zahlungsdienstleisters. Vertragspartner für die Leistungserbringung bleibt jedoch stets die X-Freiheit LLC.

4. Zahlungsbedingungen

(1) Der Kaufpreis wird sofort mit Bestellung fällig. Die Zahlung der Ware erfolgt mittels der zur Verfügung gestellten Zahlungsarten.

(2) Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung angegebenen Preise. Die in den Preisinformationen genannten Preise enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer.

(3) Gegen Forderungen des Verkäufers kann der Kunde nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten oder entscheidungsreifen Gegenansprüchen aufrechnen.

5. Versandbedingungen

(1) Der Versand der bestellten Ware erfolgt gemäß den getroffenen Vereinbarungen. Anfallende Versandkosten sind jeweils bei der Produktbeschreibung aufgeführt und werden gesondert auf der Rechnung ausgewiesen.

(2) Digitale Güter werden dem Kunden in elektronischer Form entweder als Download oder per E-Mail zur Verfügung gestellt.

6. Widerrufsrecht

(1) Handelt ein Kunde als Verbraucher (§ 13 BGB), steht ihm grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Handelt ein Kunde als Unternehmer (§ 14 BGB) in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit, besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht.

(2) Nähere Informationen zum Widerrufsrecht, dessen Bedingungen und Folgen ergeben sich aus der separaten Widerrufsbelehrung, die dem Kunden vor Abschluss des Bestellvorgangs zur Verfügung gestellt wird.

(3) Bei Verträgen über die Lieferung von digitalen Inhalten, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, erlischt das Widerrufsrecht, wenn wir mit der Ausführung des Vertrages begonnen haben, nachdem der Kunde ausdrücklich zugestimmt hat, dass wir mit der Ausführung des Vertrages vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen, und er seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er durch seine Zustimmung mit Beginn der Ausführung des Vertrages sein Widerrufsrecht verliert.

7. Offline-Events

(1) Erwirbt der Kunde ein Ticket zu einem Offline-Event, behalten wir uns das Recht vor, die Veranstaltung aus zwingenden organisatorischen oder wirtschaftlichen Gründen, die wir nicht zu vertreten haben, abzusagen. In diesem Fall werden wir den Kunden unverzüglich informieren und die Tickets auf die dazugehörige Folgeveranstaltung umbuchen oder den Ticketpreis erstatten.

(2) Eine Haftung für vergebliche Aufwendungen des Kunden (z.B. Stornierungsgebühren für Transport oder Unterkunft) ist ausgeschlossen, es sei denn, uns trifft Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit. Der Abschluss entsprechender Versicherungen (z.B. Reiserücktrittsversicherung) wird empfohlen.

(3) Im Falle höherer Gewalt oder behördlicher Anordnungen, die zur Absage der Veranstaltung führen, ist eine Haftung durch uns ausgeschlossen.

8. Gewährleistung

Für unsere Leistungen gelten die gesetzlichen Gewährleistungsbestimmungen.

9. Haftungsbeschränkung

(1) Wir haften für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Ferner haften wir für die fahrlässige Verletzung von Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht, deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertraut. Im letztgenannten Fall haften wir jedoch nur für den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Wir haften nicht für die leicht fahrlässige Verletzung anderer als der in den vorstehenden Sätzen genannten Pflichten.

(2) Die vorstehenden Haftungsausschlüsse gelten nicht bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

(3) Die Datenkommunikation über das Internet kann nach dem derzeitigen Stand der Technik nicht fehlerfrei und/oder jederzeit verfügbar gewährleistet werden. Wir haften insoweit nicht für die ständige und ununterbrochene Verfügbarkeit unserer Online-Angebote.

(4) Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie unter http://ec.europa.eu/consumers/odr finden. Wir sind nicht bereit oder verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

(5) Der Anbieter haftet nicht für Entscheidungen, Maßnahmen oder Unterlassungen, die der Kunde im Anschluss an oder auf Basis der Coachings trifft. Der Kunde trägt die volle Verantwortung für seine persönliche und geschäftliche Lebensführung.

10. Aufzeichnungen, Vertraulichkeit und Einwilligung durch konkludentes Handeln

(1) Vertraulichkeit (Die „Rudel-Regel“) Der Teilnehmer verpflichtet sich zur strengsten Verschwiegenheit über alle persönlichen Informationen, Geschichten und Identitäten anderer Teilnehmer, die im Rahmen von persönlichen Events von FreivonX bekannt werden. Jede Weitergabe an Dritte, sowie das eigene Aufzeichnen (Audio/Video/Screenshots) der Sessions, ist strengstens untersagt und führt zum sofortigen Ausschluss aus dem Programm sowie ggf. zur zivilrechtlichen Klage.

(2) Aufzeichnung der Live-Calls Der Anbieter zeichnet Video-Calls ab Start des Programms zu Schulungszwecken auf und stellt diese Aufzeichnungen einem geschlossenen, internen Mitgliederbereich (Archiv) zur Verfügung. Der Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass diese Aufzeichnungen anderen Programmteilnehmern zugänglich gemacht werden.

(3) Einwilligung durch technisches konkludentes Handeln (Kamera-Regelung) Um die Privatsphäre des Teilnehmers zu schützen, gilt für die Einwilligung zur Aufnahme der eigenen Person (Bild und Stimme) folgende Regelung:

  • Aktive Teilnahme (Kamera AN): Durch das aktive Einschalten der Videokamera während des Calls erteilt der Teilnehmer konkludent und ausdrücklich seine Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 22 KUG, dass sein Bild und seine Wortbeiträge aufgezeichnet und im internen Archiv veröffentlicht werden dürfen.

  • Passive Teilnahme (Kamera AUS / Stealth Modus): Möchte der Teilnehmer nicht aufgezeichnet werden, verpflichtet er sich, seine Kamera und sein Mikrofon während der gesamten Dauer des Calls ausgeschaltet zu lassen. Fragen können in diesem Fall anonymisiert über die Chat-Funktion gestellt werden. Der Anbieter stellt sicher, dass Teilnehmer mit ausgeschalteter Kamera/Mikrofon nicht im Bild-/Ton-Mitschnitt identifizierbar sind.

(4) Widerruf Ein nachträglicher Widerruf der Einwilligung für bereits erfolgte Aufzeichnungen, in denen der Teilnehmer durch Einschalten der Kamera wissentlich mitgewirkt hat, ist aufgrund der Unveränderbarkeit des Gruppen-Produkts (Archiv-Charakter) nur aus wichtigem Grund möglich. Die Teilnahme im „Stealth Modus“ steht dem Teilnehmer jederzeit als Alternative zur Verfügung.

(5) Der Anbieter verpflichtet sich zur vertraulichen Behandlung aller im Rahmen des Coachings bekannt gewordenen persönlichen Informationen des Kunden, soweit keine gesetzliche Offenlegungspflicht besteht.

11. Schlussbestimmungen

(1) Änderungen oder Ergänzungen dieser Geschäftsbedingungen bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Schriftformerfordernisses.

(2) Es gilt das Recht des Bundesstaates Florida, USA, unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Zwingende verbraucherschützende Vorschriften des Staates, in dem ein Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt.

(3) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist unser Geschäftssitz, sofern der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist. Dasselbe gilt, wenn ein Verbraucher keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat oder sein Wohnsitz nach Vertragsschluss ins Ausland verlegt wird.

(4) Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam sein oder werden, so wird hierdurch der Vertrag im Übrigen nicht berührt. Die unwirksame Bestimmung wird durch eine wirksame ersetzt, die dem wirtschaftlichen Sinn und Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.